Mit Verständnis heilen
Mittlerweile gibt es neben der klassischen Tiermedizin viele alternative Heilmethoden, die auch bei Tieren angewendet werden. Sie sind alle mehr oder weniger ganzheitlich, was bedeutet, das sie Körper, Geist und Seele einbeziehen.
Diese sollten jedoch nicht den Tierarzt ersetzen, denn es ist unerlässlich auf die Diagnostik eines Tierarztes (Blutbild, Röntgen, Ultraschall) und die chirurgischen Fähigkeiten zu verzichten. Eine intensive Zusammenarbeit zum Wohle des Vierbeiners wäre daher mehr als wünschenswert, was jedoch in der Praxis immer wieder auf große Hindernisse seitens der Tierärzte oder auch seitens der Tiertherapeuten stößt.
Um ein Optimum für sein Tier zu erwirken, sollte der Begriff ganzheitlich jedoch noch weiter ausgedehnt werden.
Denn alle einzelnen Komponenten wie Erziehung, Pflege, Ernährung, Anatomie, Physiologie, Psyche, Verhalten, Körper- und Lautsprache, klassische Tiermedizin und alternative Tierheilkunde tragen zu einer wirklich ganzheitlichen Gesundheit des Vierbeiners bei.
Um dieses zu erreichen ist jedoch eine optimale
Zusammenarbeit von Halter, Tierarzt, Tierheilpraktiker und Tiertherapeut unerlässlich.